News Übersicht – Landesverkehrswacht Hessen e.V.

Hessentag in Herborn

Verkehrssicherheit am Hessentag in Herborn

 

 

Landesverkehrswacht Hessen, Verkehrswacht Wetzlar und Verkehrswacht Dillenburg sind auch dabei

In der Zeit vom 20. bis 28. Mai, jeweils von 10 Uhr bis 18 Uhr präsentieren die drei Vereine auf dem Parkplatz „Am Hintersand“ – neben dem Polizei-Bistro – in bzw. vor ihrem Zelt durch einen Kindergurtschlitten, einen Fahrradsimulator, ein Reaktions-Testgerät, einen Rauschbrillen-Parcours und einen Info-Stand die von ihnen geleistete Verkehrssicherheitsarbeit.  Die Verkehrswachten demonstrieren ihre Präsens durch Roll-Ups, durch die sie auf ihre besonderen Programme,  wie u.a. Schüler- und Buslotsenlotsendienste,  hinweisen. Unterstützt werden sie dabei maßgeblich durch ehrenamtlich tätige Vorstandsmitglieder der Landesverkehrswacht Hessen sowie der Verkehrswachten Wetzlar und Dillenburg. Dabei werden sie unterstützt von jungen Verkehrswächterinnen aus dem Wetteraukreis,  Buslotsen der Gesamtschule Solms mit Begleitern sowie Schülern der Comenius-Schule Herborn.

Zu unserer Freude hat auch der Bürgermeister der Gemeinde Sinn, Hans-Werner Bender,  seine aktive Beteiligung zugesagt.

Darüber hinaus präsentiert die Landesverkehrswacht am Sonntag, 22. Mai, dem Tag der Polizei, durch das Verkehrszentrum Bad Arolsen auf dem Gelände des Rehberg-Stadions einen Gurtschlitten und einen Überschlagsimulator,  durch die nicht nur die zur Vereidigung anwesenden über 700 Polizeikommissar-Anwärter sondern auch alle übrigen Besucher angesprochen werden sollen.

Auch die Verkehrswacht Dillenburg lässt es sich in ihrem Betreuungsbereich nicht nehmen,  am 25. Mai auf dem Gelände des Hessentages ebenfalls den Gurtschlitten und den Überschlagsimulator zu präsentieren.

Alle ehrenamtlich aktiven Verkehrswächter freuen sich auf regen Besuch der Gäste des Hessentags; vor allem hoffen sie, dass viele Mitglieder der Landesverkehrswacht und der örtlichen Verkehrswachten die Gelegenheit eines Besuchs wahrnehmen werden.

Herborn

Das Foto zeigt v. re.: BM H-W. Bender und K. Ruppelt bei der Besichtigung des Zelt-Stellplatzes

Plakataktion

Plakataktion wendet sich an Motorradfahrer

Mit den ersten Sonnenstrahlen im Frühling standen auch die Motorradfahrer in den Startlöchern. Damit steigen - wie zu befürchten -  auch die Unfallzahlen mit Zweiradfahrern an. Unter dem Motto „Allein?!“ wurden im Anfang April hessenweit großformatige Plakate der Verkehrssicherheitsinitiative „Sicher unterwegs in Hessen“, deren Partner unter anderem die Landesverkehrswacht Hessen e.V. ist, an Landstraßen auf besondere Gefahren für und durch Motorradfahrer im Straßenverkehr hingewiesen.

52 getötete Motorradfahrer 2015 in Hessen

In den vergangenen zehn Jahren ist die Anzahl der Unfälle mit Beteiligung motorisierter Zweiradfahrer von 4.971 (2006) auf 4.087 (2015) zwar zurückgegangen, doch die Anzahl der getöteten Motorradfahrer stieg 2015 gegenüber dem Vorjahr an. 2015 kamen 52 Motorradfahrer in Hessen um Leben. 953 wurden schwer, 2.312 leicht verletzt.

Unfallschwerpunkte

Der eine Typ Motorradfahrer ist derjenige, der durch die Landschaften „cruist“. Hier bieten sich von Hessens Topographie gleich mehrere teils mit Motor(rad)sporttradition verknüpfte Gegenden an. Doch weder entlang der von Bergrennen bekannten Taunus und Odenwald oder im gar Grand-Prix-erprobten Vogelsberg (Schottenring) noch in den kurvenreichen Höhenlagen von Rhön und Kellerwald fallen Unfallhäufungen für motorisierte Zweiräder auf – freilich wurden in der Vergangenheit vereinzelt besonders neuralgische Strecken gesperrt.

Rein zahlenmäßig „kracht“ es in Deutschland am häufigsten in Städten, in Hessen ebenso und insbesondere in Frankfurt. Hier ist es auch besonders gefährlich für Zweiradfahrer. Ungeachtet des Klischees des (zu) schnellen Fahrens (wofür man ja eine freie Strecke benötigt), das eher auf schwere Unfälle hindeutet, sind in den Straßenschluchten „Mainhattans“ regelmäßig Todesopfer zu beklagen.

 Wetter

„Alle reden vom Wetter. Wir nicht.“ war ein populärer Slogan der Bundesbahn. Im Straßenverkehr und insbesondere in Bezug auf die motorisierten Zweiradpiloten muss man vom Wetter reden! Sobald die Sonne sich das erste Mal zeigt, schlüpfen die Biker! Die Häufung von Saisonkennzeichen passt eben nicht nur auf die Cabrio-, sondern ganz besonders auf die Motorrad-Fraktion.

Neue Kampagnen

Durch diese neue Kampagne wirbt die Verkehrsinitiative „Sicher unterwegs in Hessen“ für mehr Partnerschaft und mehr Rücksicht, Verantwortungsbewusstsein und vor allem mehr Aufmerksamkeit für die anderen Verkehrsteilnehmer.

 „Sicher unterwegs in Hessen“ gehören seit 1993 das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, der ADAC Hessen-Thüringen, der Hessische Rundfunk mit seinem hr3-Radioprogramm, der TÜV Hessen und die Landesverkehrswacht Hessen an.

Weitere Informationen im Internet unter www.sicherunterwegsinhessen.de

Ministerbesuch

Der Vorsitzende der Verkehrswacht Wetzlar besucht Minister Tarek Al-Wazir

Auf Einladung von Staatsminister Tarek Al-Wazir nahm der Vorsitzende der Verkehrswacht Wetzlar Klaus Ruppelt in seiner Funktion als Präsident der Landesverkehrswacht Hessen kürzlich die Gelegenheit wahr, dem Minister die wichtigen Themen aber auch die aktuellen Probleme die Verkehrssicherheit  der hessischen Verkehrswachtfamilie  vorzutragen. Das von der Politik als  besonders wichtig eingeschätzte Thema „Nahmobilität in Hessen“ war sowohl für den Minister als auch für die Verkehrswacht von großer Bedeutung. Bereits im schwarz-grünen Koalitionsvertrag der Landesregierung wurde die Bildung der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen (AGNH) vereinbart. Nahmobilität umfasst  urbanen Fußverkehr und Fahrradmobilität, öffentlichen Verkehr und die Verbindung zwischen diesen Verkehrsträgern. Eine sichere und bewusste Mobilität hat für alle Altersgruppen, da war man sich einig, einen hohen Stellenwert. Da konnte der Präsident der LVW anmerken, dass das Spektrum der Verkehrssicherheitsarbeit und der Zielgruppen der Verkehrswacht vielseitig sei. Der Minister wies darauf hin, dass das Radfahren in Hessen voran gebracht werden müsse. Dabei gehe es um mehr Verkehrssicherheit, bessere Gesundheit durch Bewegung und um umweltfreundliches Mobilitätsverhalten.  Auch merkte der Minister an, dass der Trend der Verkehrsministerkonferenz dazu neige, im Einzugsbereich von Schulen, Kindertagesstätten und Seniorenheimen  die Geschwindigkeit vermehrt  auf 30km/h zu beschränken. Klaus Ruppelt wies darauf hin, dass das Verkehrsministerium, ADAC Hessen/Thüringen, die LVW und ihre örtlichen Verkehrswachten mit dem Einsatz von Dialog-Displays dieses Ziel ebenso verfolgten.

Das Gespräch beinhaltete auch den hessenweiten ehrenamtlichen Einsatz der Schülerlotsen, deren  Tätigkeit der Schulwegsicherung  ihrer Mitschüler nicht genug wertgeschätzt werden könne.

Voller Stolz konnte K. Ruppelt resümieren: Das Gespräch hat sich gelohnt.