News Übersicht – Landesverkehrswacht Hessen e.V.

Dialog-Displays

Landesverkehrswacht Hessen versorgt 96 hessische Städte und Kommunen mit Dialog-Displaysdialog display

Nachdem am 26. Juni 2017 aufgrund der Initiative von Staatsminister Tarek Al-Wazir der Startschuss für die Aktion „Ein Smiley für die Verkehrssicherheit“ in Eltville in seiner Anwesenheit, Bürgermeister Patrick Kunkel, Vorstandsmitglied des ADAC Hessen-Thüringen Jürgen Lachner und Präsident der LVW Klaus Ruppelt das sogenannte Dialog-Display erfolgreich öffentlichkeitswirksam vorgestellt worden war, wurde in den folgenden Jahren die erfolgreiche Aktion jeweils zugunsten von 48 verschiedenen ausgelosten hessischen Kommunen in organisatorischer Vorbereitung und Begleitung der LVW Hessen durchgeführt.
Auf Anregung des  Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen
durch den Leiter des für die LVW zuständigen Referats hat die LVW durch K. Ruppelt und Th. Conrad den Kontakt zu der Firma ElanCity mit Sitz in Frankfurt aufgenommen, um mit einem neuen Partner dessen interessante Angebote an Dialog-Displays zu prüfen, um bei einer Zusage einen Kaufvertrag abzuschließen und für die Aktion 2021 eine Vorbereitung vorzunehmen.      Ende Mai suchten K. Ruppelt und Th. Conrad das Büro des Unternehmens ElanCity in Frankfurt auf. Das intensive und wichtige Angebots- und Verkaufsgespräch, in dem ein fach- und sachkundiger Erfahrungs- und Meinungsaustausch stattfand, kam es relativ zeitnah zu einem Vertragsabschlussüber den Erwerb von 96 Geräten zu einem Gesamtkaufpreis in Höhe von 141.000 €, den sich das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen mit 116.000 € und der ADAC Hessen Thüringen mit 25.000 € teilen.


dialog-display
v.l.n.r.: K. Ruppelt, F. Simons und Th. Conrad


Gespannt wartete das Personal der Geschäftsstelle auf die Lieferung der Geräte, die aber aufgrund von Corona eine deutliche Verzögerung aufwies. Nach Beseitigung der Probleme wurden die Geräte in Frankfurt und bei hessischen Speditionen angeliefert. Daraufhin zeigten sich Vorstandsmitglieder der LVW bereit, unter Mitwirkung von regional zuständigen Verkehrswachten den Transport der Geräte zu übernehmen und diese den Kommunen zu liefern. Stolz und zufrieden war der Vorstand darüber, dass nun alle 96 Dialog-Displays zeitnah zum Einsatz kommen konnten.
Dr. Hendrik Schüler bedankte sich nach Abschluss der Aktion für die unkomplizierte und erfolgreiche logistische Arbeit der LVW Hessen.
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Vom Sehen und gesehen werden

sehen und gesehen werden

Aktion Sicher unterwegs in Hessen: „Dich will ich sehen!“

Am 16. November verständigten sich die Partner von Sicher unterwegs in Hessen nach ausführlicher Beratung auf eine kurzfristige Wiederauflage des früheren Plakatmotives aus dem Herbst 2015. Sie einigten sich auf das Motiv „Dich will ich sehen!“, die die Plakataktion „Mit Rücksicht bleibt’s ein schöner Tag“ ablöste, die seit Sommer 2020 für das Thema Rücksichtslosigkeit im Straßenverkehr geworben und damit das Recht des mutmaßlich Stärkeren behandelt hatte, zumal im Konflikt der Radfahrende mit dem motorisierten Verkehr das schwächste Glied ist. Die Aktion präsentiert die Neuauflage der Kampagne durch ein Plakat auf den über 100 hessenweit vorhandenen Plakatständern, auf denen die Vorhandenen gegen die neuen Plakate ausgetauscht werden.

Das Plakatmotiv holt den Betrachter in das Bild hinein! plakat
Der Fahrer des PKW  blickt auf das Armaturenbrett und hat vor sich tiefste Dunkelheit. Aber das Scheinwerferlicht macht erst – im wahrsten Sinne des Wortes – „sichtbar“, was sich vor ihm abspielt. Eine Frau auffällig, weil sie in der Dunkelheit einen gewissermaßen „leuchtend“ weißen Mantel trägt. Sie hält ein Kind an der Hand, dessen Kleidung mit deutlich reflektierenden Streifen besetzt ist. Ein Rad Fahrender kommt von links ins Bild, auch er trägt reflektierende Elemente auf seiner Kleidung und an den Radspeichen. Gleichzeitig kommt ihm ein gutbeleuchtetes und leuchtendes Fahrzeug  entgegen. Der Rest aber ist ein „Nichts“, tiefste nächtliche Dunkelheit.
Mit dieser Kampagne will die Verkehrssicherheitsinitiative auf die im Herbst und Winter sich verschlechternden Wetter- und damit Sichtverhältnisse hinweisen und hierdurch vor allem beim Befahren von Landstraßen auf besondere Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam machen.
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Licht-Test 2021 eröffnet

Kreishandwerksmeister Andreas Groß hat am Mittwoch in seiner Eigenschaft als Obermeister der Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Lahn-Dill im Herborner Autohaus Schäfer und Grimm den "Licht-Test 21" eröffnet. Er begrüßte dazu von der Verkehrswacht als Mitorganisator Klaus Ruppelt, Vorsitzender der Verkehrswacht Hessen und Wetzlar, und dessen Dillenburger Kollegen Gunnar Kirschbaum sowie den Kreisbeigeordneten Professor Harald Danne, Herborns Stadträtin Judith Jackel (CDU) und Gastgeber Roland Grimm.

lichtttestUnter dem Motto „Freie Fahrt für gutes Licht“ können Autofahrer vom 1. bis 31 Oktober wieder ihre Fahrzeugbeleuchtung kostenlos überprüfen lassen. "Bereits seit 1956 gibt es diese bundesweit größte Verkehrssicherheitsaktion, die einen bedeutenden Beitrag zur Sicherheit auf Deutschlands Straßen leistet", so Groß. "Vor dem Hintergrund einer konstanten Fehlerquote von ca. 30 Prozent besteht die Notwendigkeit der jährlichen Überprüfung der Fahrzeugbeleuchtung und die 113 Innungsbetriebe im Lahn-Dill-Kreis leisten gerne ihren Beitrag zur Verkehrssicherheit", versicherte Groß. "Da für das angeschlossene Gewinnspiel in diesem Jahr Dacia Duster als Automobilherstellerpartner gewonnen werden konnte, sind wir heute hier", erklärte Groß. Beim Licht-Test werden Nebel-, Such- und andere erlaubte Zusatzscheinwerfer, Fern- und Abblendlicht, Rückfahrscheinwerfer, Begrenzungs- und Parkleuchten, Bremslichter, Schlusslichter, Warnblinkanlage, Fahrtrichtungsanzeiger und
Nebelschlussleuchte kontrolliert und kleine Licht-Mängel in der Regel sofort und kostenlos beheben. "Bei den modernen Fahrzeugen sind oft umfangreiche Diagnose- und Einstellarbeiten nötig, was natürlich kostenlos nicht zu leisten ist", führte Groß weiter. "Wir tun, was wir können und setzen mit unserem Check ein Signal für die Wichtigkeit einer funktionierenden Beleuchtung."
"Funktionierende und richtig eingestellte Autolampen sind ein absolutes Sicherheits-Muss", unterstrich Klaus Ruppelt. "Es reicht schon, wenn ein Fahrtrichtungsanzeiger ausfällt, um andere Verkehrsteilnehmer zu irritieren."
"Auch dem Lahn-Dill-Kreis ist diese Aktion sehr wichtig, geht es doch um die Sicherheit und die Gesundheit der Verkehrsteilnehmer", fügte Harald Danne hinzu. Der jährlich wechselnde Veranstaltungsort unterstreiche das Engagement der Kfz-Betriebe im gesamten Kreisgebiet.
"Ich habe gestern einer Bekannten bei der Aufzählung von Vorsorgeuntersuchungen auch den Licht-Test für das Auto genannt und finde, dass die drei Millionen Euro, die von den Kfz-Betrieben für den Licht-Test gestiftet werden, eigentlich vom Bundesgesundheitsminister geschultert werden müssten", schloss Judith Jackel die Runde.
Bundesweit wurden im Oktober 2020 fünf Millionen Fahrzeuge auf Beleuchtungsmängel überprüft worden. Die Mängelquote stagnierte. Insgesamt ist jeder fünfte mit mangelhaften Scheinwerfern unterwegs, wobei die Hauptscheinwerfer an erster Stelle der Mängelstatistik stehen. Fast jeder Zehnte blendet den Gegenverkehr. Hochgerechnet auf den Fahrzeugbestand von 47 Millionen Pkw sind rund 1,5 Millionen Fahrzeuge "Einäugige" auf den Straßen unterwegs. Verschlechtert hat sich auch der Zustand der rückwärtigen Beleuchtung, jeder zehnte hatte damit Probleme. Doch nur wenn Brems- und Rücklichter funktionieren, haben nachfolgende Fahrer die Chance, rechtzeitig zu reagieren und so Unfälle zu vermeiden.


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