News Übersicht – Landesverkehrswacht Hessen e.V.

Aus dem Rathaus wird berichtet:

Ein Smiley J für die Verkehrssicherheitsmiley

Vor immer mehr hessischen Kitas, Schulen, Altenheimen und ähnlichen Einrichtungen weisen lachende oder grimmige Smileys Autofahrer darauf hin, ob sie mit überhöhter oder angemessener Geschwindigkeit unterwegs sind. Im Rahmen der Fortsetzung der Aktion „Ein      für die Verkehrssicherheit“ werden in diesem Jahr weitere 48 so genannte Dialog-Displays installiert, wie Verkehrsminister             Tarek Al-Wazir, Jürgen Lachner, Vorstandsmitglied beim ADAC Hessen-Thüringen, sowie der Präsident der Landesverkehrswacht Hessen Klaus Ruppelt in Niedernhausen mitteilten.

An der Wetzbachtalschule in Schöffengrund-Schwalbach übergab Klaus Ruppelt eines der Geräte an Bürgermeister Michael Peller. Das in Betrieb genommene Gerät zeigte sofort eine Wirkung, indem Autofahrer nicht nur durch das grimmige Smiley, durch das sie über ihr Fahrverhalten beurteilt wurden, sondern dass darüber hinaus die Protagonisten auf einer Leiter unter der DD-Tafel stehend besondere Aufmerksamkeit erregten und eine Beeinflussung der Fahrverhaltens bewirkten.

„Fast 70 Prozent aller Verkehrsunfälle mit Verletzten ereignen sich innerhalb von Ortschaften“, sagte Minister Al-Wazir. „Sehr oft liegt das an zu hoher Geschwindigkeit und häufig sind Radfahrer oder Fußgänger die Opfer. Dialog-Displays geben den Autofahrern eine direkte, schnell zu erfassende und darum wirksame Rückmeldung, wie schnell sie unterwegs sind. Sie können damit erheblich zur Verkehrssicherheit beitragen.“

Dialog-Displays messen die Geschwindigkeit eines sich nähernden Autos und zeigen sie auf einer Leuchtanzeige an. Ist der Wagen zu schnell, blinkt ein roter, grimmiger Smiley. Hält er die zulässige Geschwindigkeit ein, leuchtet ein lachender Smiley auf. „Unfallforscher haben ermittelt, dass Dialog-Displays die Zahl der Geschwindigkeitsüberschreitung beispielsweise vor Schulen und Kindergärten dauerhaft um rund 50 Prozent senken können“, sagte Al-Wazir.

Daher haben das hessische Verkehrsministerium, der ADAC Hessen-Thüringen und die Landesverkehrswacht 2017 die Aktion „Ein Smiley für die Verkehrssicherheit“ gestartet. Jedes Jahr erhalten 48 hessische Kommunen ein solches Display. Die Kosten von insgesamt 75.000 Euro tragen das Ministerium und der ADAC Hessen-Thüringen.

Der wichtige Einsatz der Landesverkehrswacht Hessen lag darin, dass sie mit dem Erwerb der DDs, der Einholung mehrfacher Angebote, deren Qualitätsabgleichung und der Planung der Verteilung befasst waren, dass sie nach Übernahme der Geräte sich mit den in ihrem Betreuungsbereich befindlichen Kommunen ins Benehmen setzten, bei der Auswahl des genauen Standorts behilflich waren und letztendlich die öffentlichkeitswirksame Präsentation vorbereitet und durchführten.

Jürgen Lachner, Vorstandsmitglied ADAC Hessen-Thüringen, erklärte den besonderen Effekt, den diese Dialog-Displays auf viele Autofahrer haben: „Wir unterstützen den Einsatz von Dialog-Displays in Hessen sehr gern, denn gerade der Smiley führt beim Verkehrsteilnehmer oft zu einer als Herausforderung verstandenen Reaktion, die einen emotionalen Anreiz bieten kann, die Geschwindigkeit zu reduzieren. Wir freuen uns – zusammen mit den 48 Kommunen – auf möglichst viele „lachende Gesichter“ und ein großes Plus an Verkehrssicherheit in Hessen.“

Klaus Ruppelt, Präsident der Landesverkehrswacht Hessen, bezeichnete den Einsatz der Dialog-Displays als wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer und weist auf den Leitsatz der Verkehrswacht „Wir helfen im Straßenverkehr“ hin, mit dem sie sich zur Aufgabe gemacht habe, Verkehrsunfälle zu vermeiden, und merkt an, dass diese Ziele aufgrund präventiver Maßnahmen angestrebt werden sollten.

displayDie Dialog-Displays sind dabei ein wichtiger Baustein, um die Verkehrssicherheit weiter zu verbessern. Der Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer ist von großer Bedeutung. Hauptursache sind Geschwindigkeitsverstöße, durch diese Gruppe der Verkehrsteilnehmer innerhalb von Ortschaften gefährdet ist.

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Die dynamische Anzeige des Displays weckt die Aufmerksamkeit des Fahrers und trägt zur besseren Wahrnehmung von Hinweisen bei.

Die positive Beeinflussung eines Fahrers durch „Belohnung“ in Form eines „DANKE“ ist effektiver als eine „Bestrafung“ durch ein ermahnendes „LANGSAM“. Durch die individuelle Rückmeldung fühlt sich der Fahrer persönlich angesprochen. Außerdem registriert das Umfeld sein Verhalten, so dass sich dieser beobachtet fühlende Fahrer angepasst verhält.

Selbst wenn wir durch die Dialog-Displays nur einen einzigen Verkehrsunfall im Einzugsbereich einer Schule oder Kita verhindern, hat sich deren Einsatz gelohnt.

„Unser Ziel ist es, die Verkehrssicherheit insbesondere vor Kindergärten, Schulen und Altenpflegeheimen zu erhöhen. Vor diesen Orten können seit Änderung der StVO vor einem halben Jahr auch „Tempo – 30 – Beschränkungen“ auf Hauptverkehrsstraßen einfacher eingerichtet werden“ sagte AL-Wazir abschließend.

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Smileys für mehr Verkehrssicherheit

Lob und Tadel statt Bußgeld: Smileys für mehr Verkehrssicherheit

In vier Fuldaer Kommunen grinst Sie demnächst ein weiteres digitales Gesicht an. Aber nur, wenn Sie sich an die vorgegebene Geschwindigkeit halten. Unter dem Motto "Ein grinsendes Gesicht für die Verkehrssicherheit“ installiert das Hessische Wirtschaftsministerium nach dem Losverfahren bei Mitwirkung der Landesverkehrwacht Hessen Dialog-Displays, die die Geschwindigkeit von Autofahrern messen. Die Gemeinden Hilders, Nüsttal, Großenlüder und Bad Salzschlirf gehörten zu den Gewinnern.

Mit einem Lächeln oder einem grimmigen Gesicht will das Dialog-System die Aufmerksamkeit des Fahrers auf die Geschwindigkeit lenken. Ziel ist es, nicht mit einem Bußgeld zu drohen, sondern einfach nach dem „Lob- und Tadel-Prinzip“ zu verfahren. Hält der Fahrer die erlaubte Geschwindigkeit ein, wird er mit einem Lächeln belohnt. Ist der Wagen zu schnell, blinkt ein roter, grimmiger Smiley auf.

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Die vier Displays wurden durch Gerhard Brink, Vizepräsident der LVW Hessen, und dem zweiten Vorsitzenden der Verkehrswacht Fulda, Klaus Fraatz, im Beisein von Wolfang Herda, Vertreter des ADAC, überreicht.

„Es ist wichtig die Verkehrssicherheit auf den deutschen Straßen zu erhöhen“, betonte Brink. Fast 70 Prozent aller Verkehrsunfälle mit Verletzten in Deutschland passierten innerhalb geschlossener Ortschaften.

Die meisten Hauptursachen: nicht angepasste Geschwindigkeit und Unaufmerksamkeit. Dabei seien meist die schwächsten Verkehrsteilnehmer Fußgänger, Radfahrer, Ältere und Kinder die Opfer.

 „Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass das Lob- und Tadel-Prinzip deutlich besser wirkt, als eine einfache Geschwindigkeitsanzeige“, erklärte Brink. Zwar könne das Nichteinhalten der zulässigen Geschwindigkeit durch das Dialog-Display nicht geahndet werden, doch durch eine positive oder negative Rückmeldung könne auf das Verhalten aufmerksam gemacht werden. 

Für die Gastgeber-Gemeinde Großenlüder war Bürgermeister Werner Dietrich vor Ort: „Der Verkehr in unserer Gemeinde hat sich verzehnfacht, aus diesem Grund sind wir dabei weitere zehn Dialog-Displays anzuschaffen, um mehr Sicherheit auf unsere Straßen zu bringen." Durch die Aufstellung der Displays sei die Unfallquote in den Bereichen um 80 Prozent gesunken. Allerdings merkte er an, dass Fahrer durch zu viele Verbote und Überwachungen überfordert seien. 

Für die Marktgemeinde Hilders war Bürgermeister Hubert Blum anwesend. Seine Dankbarkeit drückte er in klaren Worten aus: „Wir hatten sowieso vor, ein weiteres Dialog-Display anzuschaffen." Auch die Nüsttaler Bürgermeisterin Marion Frohnapfel zeigte sich erfreut. „Das Dialog-Display wird demnächst für noch mehr Sicherheit in unserem Straßenverkehr sorgen." Matthias Kübel, Bürgermeister von Bad Salzschlirf zeigte sich ebenfalls begeistert, schließlich sei die Verkehrssicherheit grundlegend für alle Bürger.

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Freigabe der A 45 Talbrücke Dorlar

Verkehrsfreigabe der A 45 Talbrücke Dorlar

Der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur und der Hessische Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen hatten eingeladen, am 17. September der Freigabe der Dorlarer Autobahnbrücke teilzunehmen.

Neben dem Parlamentarischen Staatssekretär Steffen Bilger MdB und Staatsminister Tarek Al-Wazir nahmen H.-J. Irmer MdB, Reg. Präs. Dr. C. Ullrich, die Landtagsabgeordneten Dr. M. Büger und S. Grüger sowie Erster Kreisbeigeordneter R. Esch und Stadtrat N. Kortlüke sowie auch der Vorsitzende der Verkehrswacht Wetzlar – auch Präsident der LVW Hessen - K. Ruppelt teil.

Die Autobahn 45 als Verbindung der Ballungsräume Rhein-Main und Rhein-Ruhr ist etappenweise in den 1960er – und 1970er Jahren gebaut worden. Wegen der zahlreichen Brücken trägt sie den Titel „Königin der Autobahnen“. Nach 50 Jahren und mit wachsender Verkehrsbelastung befinden sich die meisten großen Talbrücken der A45 in einem maroden Zustand und müssen ersetzt werden, wobei in Hessen zwischen dem Gambacher Kreuz und der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen 22 Bauwerke erneuert werden müssen. Die Dorlarer Talbrücke ist der 5. fertige Neubau.

Die Begrüßung erfolgte durch den Präsidenten Hessen Mobil Gerd Riegelhuth, der u.a. auch anmerkte, dass beim Bau der Autobahn 45 und ihrer Talbrücken Ende der 60er-Jahre die Verkehrslasten viel geringer gewesen seien.

„An der A 45 haben sich die Freunde des Spannbetons Ende der 60er Jahre verwirklicht! sagte Hessens Verkehrsminister Al-Wazir und lobte: „Die Brücken haben durchaus Eleganz. Abbruch und Bau waren aufwändiger als erwartet. Unterm Strich steht für die Autofahrer jedoch ein Gewinn an Sicherheit und Komfort.

„Für so viel Verkehr, wie heute über die Autobahn rollt, waren die Brücken nicht geplant. Aktuell rollen etwa 54.000 Fahrzeuge über die Fahrstreifen. Der Schwerlastverkehr hat seit den 70erm Jahren um 500% zugenommen“, erläuterte Steffen Bilger.

„Rund 61 Millionen Euro hat das Land Hessen in den Ausbau der Talbrücke investiert und damit kann die A 45, die eine wichtige Verbindung zwischen Ruhrgebiet und dem Rhein-Main-Gebiet ist, eine ganze Region erschließen“, so Al-Wazir.

freigabe a45 dorlar

Anschließend gaben S. Bilger, T. Al-Wazir und G. Riegelhuth sowie die
weiteren offiziellen Teilnehmer das 490 m lange Bauwerk frei.

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