News Übersicht – Landesverkehrswacht Hessen e.V.

Jahreshauptversammlung und Arbeitstagung

Am 13. April eröffnet der Präsident die Jahreshauptversammlung mit der Begrüßung der Mitglieder, der Ehrengäste und der Aussteller.

Insbesondere begrüßt er Burghard Kratz, Polizeioberrat Polizeipräsidium Südosthessen,

Dominik Brasch Bürgermeister der Gemeinde Bad Soden-Salmünster und Volker Schork AutoClubEuropa ACE, Manfred Hirth, Referent  für Verkehr und Umwelt, ADAC Hessen-Thüringen.

Der Präsident freut sich, die Aussteller Stefan Merz, Geschäftsführer Global Werbesysteme, Stefano Noceti, Geschäftsführer Steno Werbung, Martin Baranowski, Vertriebsleiter Deutschland, Sierzega Elektronik GmbH sowie Barbara Schaumberger und Rosa Brixner, Springer Fachmedien Verlag München vorzustellen.

por kratzPOR Kratz begrüßt die Anwesenden in Vertretung von Polizeipräsident Roland Ullmann, übermittelt dessen Grüße an die Landesverkehrswacht Hessen und geht auf die gute Zusammenarbeit zwischen Polizei und Verkehrswacht ein. Er ergänzt mit der bedeutenden Bemerkung, dass die Verkehrssicherheitsarbeit ohne die Verkehrswacht für ihn nicht vorstellbar sei, wobei die Zusammenarbeit mit den acht Jugend-Verkehrsschulen im Main-Kinzig-Kreis, die Verwendung des Unterrichtsmaterials der Verkehrswacht bei der Radfahrausbildung in den 4. Klassen sowie die gute Zusammenarbeit in den Kindertageseinrichtungen, besonders der Vorschulkinder, von großer Bedeutung sei.

Bürgermeister Dominik Brasch berichtet über persönliche Erfahrungen mit dem Elterntaxi-Problem vor Schulen, welches auch bei den von seinen Kindern im Main-Kinzig-Kreis besuchten Schulen vorherrsche. Er betont und stärkt weiterhin die ehrenamtliche Sicherheitsarbeit der Verkehrswachten. Zum Abschluss überreicht er im Auftrag von Landrat Thorsten Stolz einen Scheck über 100 Euro und richtet dessen Grüße aus.

Volker Schork, Regionalbeauftragter ACE überbringt die Grüße von Beiratsmitglied Uwe Völker und begrüßt die Verkehrswachtmitglieder auch im Namen des Vorstandes des ACE.

daniel schüleIm Anschluss an die Grußworte trägt Daniel Schüle, Geschäftsführer der Deutschen Verkehrswacht e.V., ein Referat mit dem Thema, „Aktuelle Herausforderungen der Verkehrssicherheitsarbeit aus Sicht der Deutschen Verkehrswacht“ vor. Mit Unterstützung von Power-Point stellt er die aktuellen und zukünftigen Fragen zur Verkehrssicherheitsarbeit der Verkehrswacht vor. Besonders die aktuellen Fragen, wie die anstehende Verordnung für Elektro-Kleinstfahrzeuge spricht er in seinem Vortrag detailliert an, der von den Teilnehmern

Präsident K. Ruppelt kann in seinen Ausführungen auf das erfolgreiche Wirken der Verkehrswacht-Organisation im Jahr 2018 zurückblicken und stellt die Bilanz der im Jahr 2018 erbrachten Leistungen der LVW und der Ortsverkehrswachten heraus. Er führt aus, dass die LVW sowie die Verkehrswachten in Abstimmung mit der DVW im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie dem DVR bundesweite und mit Zustimmung und Unterstützung des Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen landesweite Zielgruppenprogramme sowie Aktionen in vielfältiger Aktion durchgeführt hätten. Mit Freude berichtet er von den Aktivitäten einiger Verkehrswachten, die sich für die Verkehrssicherheit behinderter Menschen im Straßenverkehr und das Radfahrtraining mit Migranten und Flüchtlingen engagiert und dabei erhebliche Erfolge erzielt und öffentlichkeitswirksame Anerkennung gefunden hätten. Er hebt die vom Wirtschaftsministerium, ADAC und LVW durchgeführte Dialog-Display-Aktion hervor, die im Zusammenwirken mit der örtlichen Verkehrswacht in ihrem regionalen Betreuungsbereich hervorragend sowie öffentlichkeitswirksam gestaltet und präsentiert worden sei.

jahrestagung

Besonders weist er auf die von der LVW betriebene Internetseite, mit der interessierte Personen und Gruppen auf die Verkehrssicherheitsarbeit angesprochen werden. So ist es gelungen, mit der immer wieder aktualisierten Homepage, Zielgruppen anzusprechen. Durch Tipps, Anregungen und aktuelle Informationen sind diese auf unsere sicherheitsrelevanten Ideen aufmerksam gemacht worden, wodurch Werbung für unsere ehrenamtliche Arbeit betrieben werden konnte. Die Zugriffszahlen auf die Homepage konnten in den letzten 3 Jahren auf nahezu eine dreiviertel Millionen Zugriffe im Jahr 2018 gesteigert werden.

Schatzmeisterin Sheila Hartley-Starke erklärt den Delegierten die Einnahmen-Überschussrechnung. Durch ihre mündlich vorgetragene und jedem Mitglied ausgehändigte Übersicht sowie klare und übersichtliche Darstellung haben sich keine weiteren Rückfragen ergeben.
K. Ruppelt geht in diesem Zusammenhang auf die Problematik der Verwechselung des Eintrages der Räumlichkeiten der Geschäftsstelle beim Grundbuchamt Frankfurt ein. Aller Wahrscheinlichkeit nach seien die Originalunterlagen bei einem Großbrand im Katasteramt Frankfurt vernichtet worden, so dass hierdurch eine Lösung der Angelegenheit noch offenstehe.

Vizepräsident Heinz Euler gibt seinen auf persönlichen Gründen beruhenden Rücktritt aus dem Vorstand als Vizepräsident der LVW Hessen bekannt. Er beginnt mit einer Rückschau seines Wirkens im Vorstand, dem er seit 2004 ununterbrochen angehöre. Im Jahr 2009 sei er Mitglied des Präsidiums geworden und habe versucht, einige Weichen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit zu stellen. Hier seien ihm besonders die Themen; Sicherung der Bereitstellung des Materials zur Radfahrausbildung von Grundschülern*innen und die eingegangene Kooperation mit Bikeschool Hessen in letzter Zeit in Erinnerung geblieben. Für die Zukunft wünscht er sich, dass das Landesprogramm zur Fortbildung von Erziehern*innen weitergeführt und mit weiteren Referenten*innen der Landesverkehrswacht erweitertet werden könne. Die vor 2 Jahren begonnene Zusammenarbeit mit Verkehrsexperten zur Lösung des Elterntaxi-Problems liege im weiter am Herzen.

Vizepräsidentin Claudia Schubert beginnt ihren Bericht mit dem Vortrag der Statistik 2018 für das Sicherheitstraining. Auf sechs Trainingsplätzen seien von sieben Verkehrswachten Fahrsicherheitstrainings angeboten worden. In den vergangenen Jahren seien im vergangenen Jahr 2.231 Teilnehmer geschult worden. Die meisten Trainings habe die Verkehrswacht Kassel durchgeführt, gefolgt von der Ortsverkehrswacht Rüsselsheim und der Kreisverkehrswacht Limburg-Weilburg. Sie weist darauf hin, dass die finanziellen Belastungen für die Verkehrswachten zum Erhalt der Trainingsplätze und die Aus- und Fortbildung der Referenten erheblich seien.

Frank Zimmer wirbt in seinem Bericht um neue Moderatoren für das Bundesprogramm „Fit mit dem Fahrrad“ der DVW. Die Kreisverkehrswacht Limburg-Weilburg sei eine der wenigen hessischen Verkehrswachten, die dieses Programm umsetze.

Ein Termin bei der Polizeiakademie in Wiesbaden, bei dem die Verkehrswacht die Zusammenarbeit den angehenden Verkehrserziehern der Jugendverkehrsschulen habe vorstellen wollen, sei leider nicht zustande gekommen.

Friedrich Schmidt berichtet von neu ausgebildeten Stadtpolizisten in Frankfurt, die die Verkehrserziehung in den Kindertageseinrichtungen im Frankfurter Stadtgebiet umsetzten. Als ehemaliger Sachverständiger der DEKRA vertrete er die LVW Hessen bei Kongressen und Seminaren zum Thema der Verkehrssicherheit.

Moritz Kröhl informiert über seine Mitarbeit im Arbeitskreis Jugend der DVW. Die Anfragen zur Hilfe bei der Einrichtung von Jugendgruppen aus dem Kreis der hessischen Verkehrswachten seien sehr zurückhaltend gewesen. Bei den Jugendverkehrswachten gebe es bei der Mitgliedergewinnung bundesweit die gleichen Schwierigkeiten wie bei den weiteren Verkehrswachten. Die Nutzung von Social Media sei nicht der alleinige Schlüssel zum Erfolg, denn auch Facebook, Twitter, Instagram und Co. müssten mit Inhalten gefüllt und entsprechend aufgearbeitet werden.

Rechnungsprüfer Dieter Könnecke trägt den Bericht der Rechnungsprüfer vor, der zu keinen Beanstandungen geführt habe, und beantragt, die Entlastung der Schatzmeisterin, der Mitglieder des Präsidiums und des Vorstandes.

Die Entlastung der Schatzmeisterin, der Mitglieder des Präsidiums und des Vorstandes erfolgt bei Enthaltung der Betroffenen einstimmig.

Nach Rücktritt des bisherigen Vizepräsidenten Heinz Euler aus dem Amt, wird Gerhard Brink, der sich als Kandidat bereit erklärt hatte, für das Amt zu kandidieren, einstimmig als neuer Vizepräsident gewählt und nimmt die Wahl an.

Eine im Hinblick auf die Vorgaben durch die Datenschutzgrundverordnung wird die von Vorstandsmitglied Rolf Mai vorbereitete notwendige Änderung der Satzung einstimmig beschlossen.

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Arbeitstagung 2019

Für diese so eminent wichtigen Termine im Hotel Betz in Bad Soden-Salmünster hatten im Laufe des Monats März die Arbeiten in der Geschäftsstelle schwerpunktmäßig im Zeichen der Vorbereitung dieser Tagung gestanden.

Am Vorabend der Tagung hat sich der Vorstand zu seiner turnusmäßigen Sitzung getroffen, in der auch unter anderem deren Ablauf im Detail festgelegt worden ist.                       

Zu Beginn der Arbeitstagung begrüßt der Präsident die erschienen Vertreter der Kreis- und Ortsverkehrswachten, heißt sie herzlich willkommen, freut sich über die Teilnahme von „neuen“ aber auch bekannten Verkehrswächtern. So begrüßt und beglückwünscht er zunächst Marita Gill, die als Nachfolgerin von Volker Reich, der nach 30 Jahren von seinem Amt als Erster Vorsitzender zurückgetreten war, nunmehr als Vorsitzende KVW Kassel. Der bisherige stellvertretende Vorsitzende Wolfgang Peters, der aus gesundheitlichen Gründen von seinem Amt zurückgetreten war, folgt Nicole Klapp.

Karl Heinz Utikal ist als Nachfolger von Klaus Adler zum neuen Ersten Vorsitzenden der VW Bergstraße gewählt worden. Der Präsident beglückwünscht alle neuen Amtsträger.

Er begrüßt die Aussteller durch deren Anwesenheit und Präsentation die Arbeitstagung eine Bereicherung erfahre.

Anschließend stellt der Präsident die Referenten und die von ihnen vorbereiteten Themen vor:

Reinhold Bleß

Verkehrssicherheitsarbeit mit Migranten und Flüchtlingen

Ernst Böttcher

Fusion von Verkehrswachten

Gerhard Brink

Evaluation Kind und Verkehr (KuV) Elternveranstaltungen

Thomas Conrad

„Neues“ aus der Geschäftsstelle

Heinz Euler

Lenkungskreis der DVW, AjF und Kinder im Straßenverkehr

Sheila Hartley-Starke

Umgang mit Forderungen an die LVW, Hilfestellung zu den Jahresberichten

Klaus Ruppelt

Kriterien für Ehrungen, Kontaktaufnahme und Pflege zur Justiz

Friedrich Schmidt

Elektro-Kleinstfahrzeuge

Claudia Schubert

DVR Richtlinien zur Umsetzung von Sicherheitstrainings

Frank Zimmer

„Fit mit dem Fahrrad“, ein Trainingsprogramm für ältere Radfahrende

Nach der Mittagspause stellt der Präsident die Themen der Arbeitskreise vor, deren Inhalte jeweils von den Referenten erläuternd ergänzt werden. Die Teilnehmer suchen gemäß den Schwerpunkten der von ihnen betriebenen Verkehrssicherheitsarbeit die von den Referenten vorbereiteten Räumlichkeiten auf.

Referent und Vizepräsident Heinz Euler stellt im AK 1 das Thema „Aufmerksamkeit und Ablenkung“ vor. Die Behandlung dieser Thematik wird im Besonderen unter Berücksichtigung der Bundesprogramme „Aktion junge Fahrer“, „FahrRad…aber sicher“ sowie „mobil bleiben, aber sicher“ durchgeführt. Mit einer Power-Point Vorstellung und praktischen Anwendungen erhalten die Delegierten einen Einblick in die Umsetzung, die in den verschiedenen Bundesprogrammen stattfinden kann.

In dem AK2 stellen Gerhard Brink und Reinhold Bleß -Vorstandsmitglieder der LVW-Hessen- Möglichkeiten auf, den Schulweg für Grundschüler im Bus sicherer zu machen. Im darauffolgenden Vortrag „Kein Chaos trotz Busverkehr“ wurden vom Moderator Gerhard Brink zwei Fragen in die Runde gestellt:

  1. Wozu Schulbusprojekte? 
  2. Wer von ihnen hat selbst schon solche Busschulen durchgeführt?

Zur ersten Frage gibt es schnell viele Antworten.

An erster Stelle steht die Prävention; zur Vermeidung von Schülerunfällen im und rund um den Bus und an den Haltestellen.

Der Ansatz ist nicht nur die kindliche Verhaltensebene, sondern ebenso die Gestaltung und Ausstattung der Bushaltestellen. Nicht nur die Verhaltensweisen der Schüler*innen an den Haltestellen sind verbesserungswürdig, auch die Gestaltung der Haltestellen gibt Anlass zur Kritik. Durch den lebhaften Vortrag erhalten die Teilnehmer des Arbeitskreises gute Anregungen, sich des Themas in ihrem Betreuungsbereich noch stärker anzunehmen.

Im letzten Vortrag informieren die Vorstandsmitglieder Friedrich Schmidt und Frank Zimmer im AK3 über „Abbiegeunfälle durch Verkehrsteilnehmer – Toter Winkel“.

Als Einführung werden exemplarisch 3 Unfälle aus den letzten 18 Monaten in Darmstadt aufgeführt, die alle für die Radfahrer tödlich verlaufen. An zwei Unfällen sind LKW, an einem ein PKW beteiligt.  Danach werden in einer Power Point Präsentation die Sichtverhältnisse für den LKW-Fahrer schematisch dargestellt. Die realen Bilder der Sicht des Fahrers auf die Spiegel zeigt, dass alle Spiegel auf einmal nicht erfasst werden können, so dass mit dem eigentlichen Fahrvorgang während des Abbiegens der Fahrer überfordert ist. In der Diskussion mit den Teilnehmern wird dann herausgearbeitet, dass unsere Aufgabe sein muss, den Radfahrer/Fußgänger für die Gefahren zu sensibilisieren. Diese finden Niederschlag in den Bundesprogrammen „FahrRad…aber sicher“ im Projektbaustein 23/24 und „mobil bleiben, aber sicher“ im Projektbaustein 15.

Nach der Theorie werden dann die Sichtverhältnisse anhand eines Transporters praktisch demonstriert. Die lebhafte Diskussion der Teilnehmer zeigt, dass das Thema bei allen präsent ist und auch in Zukunft bei den Veranstaltungen angesprochen wird.

Nach Abschluss der Arbeitskreise versammeln sich alle Teilnehmer im Plenum. Die Arbeitskreise haben sich einer großen Aufmerksamkeit durch die Delegierten der Verkehrswachten erfreut, was sich an den anschließend vorgetragenen Berichten mit lebhafter Beteiligung und Austausch von Erfahrungen zeigt. Aufgrund der sich anschließenden interessanten Aussprache erhalten die Anwesenden wertvolle Impulse und Ideen zur Gestaltung und Umsetzung der Bundesprogramme der DVW in ihren Verkehrswachten.

Thomas Conrad, Leiter der Geschäftsstelle, informiert in seinem Fachvortrag über die Umsetzung der Bundesprogramme 2019 der DVW. Insgesamt sind die Richtlinien und Prüfungskriterien der Anträge und Abrechnungen seitens der DVW genauer und strikter geworden. In der Projektsoftware sind einige Neuerungen der DVW eingeflossen und er verweist auf wichtige Änderungen der Bundesprogramme und auf neue und geänderte Projektbausteine. Conrad geht auf die thematischen Schwerpunkte der Verkehrssicherheitstage in Umsetzung der BMVI-Halbzeitbilanz ein und gibt einen Überblick zu den einzelnen Programmen und deren Inhalte. Beispielhaft nimmt er Bezug auf das Programm „Aktion junge Fahrer“ und verweist auf die Schwerpunkte: Risikoverhalten / Ablenkung / Alkohol und Drogen / Begleitetes Fahren / Sichtbarkeit und deren Umsetzung.

Der Präsident bedankt sich bei allen Teilnehmern für die erwiesene Aufmerksamkeit sowie die rege Teilnahme und beendet die Arbeitstagung.

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Preise "mobil und sicher"

Der 20. „mobil und sicher"-Preis in Gold, Silber und Bronze und der 6. „mobil und sicher"-Sonderpreis Jugendarbeit wurden am 24. Mai 2019 im Swissôtel Bremen beim Gesellschaftsabend der Deutschen Verkehrswacht (DVW) verliehen. Prof. Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht und Bundesverkehrsminister a.D., Dr. Michael Platzköster, Geschäftsführer Verlag Max Schmidt-Römhild GmbH & Co. KG, und Dr. Rita Bourauel prämierten die Gewinner. „Was die Verkehrswachten leisten, davor haben wir alle sehr großen Respekt. Ihre Arbeit verdient Dank, Lob und allerhöchste Anerkennung", sagte Prof. Kurt Bodewig.

Die Verkehrswacht Wetteraukreis in Hessen bekam für die Fachtagung „Neue Wege zur Lösung des Elterntaxi-Problems“ so­wie die Umsetzung der Ergebnisse in die Praxis den 20. „mobil und sicher"-Preis in Silber – eine Urkunde und 1050 Euro. Glücklich hielten Christa Reichert, 2. Vorsitzende, und Heinz Euler, Schatzmei­ster der Verkehrswacht Wetteraukreis, den Preis in den Händen.

Zwischen 7.30 Uhr und 8 Uhr morgens herrscht vor vielen Schulen Verkehrschaos. SUV und andere PKW tummeln sich dort, oft im absoluten Halteverbot und gefährden dabei andere Kinder. „Das Thema Eltern-Taxis ist ein großes Verkehrswacht-Thema. Aber wie diese Ver­kehrswacht das Thema angegangen ist, hat unsere Jury überzeugt“, sagte die Laudatorin Dr. Rita Bourauel, mobil und sicher-Chefredakteurin. Los ging es am 18.01.2018 mit der Fachtagung „Neue Wege zur Lösung des Elterntaxi-Problems. 70 Personen aus Verkehrswacht, Schule, Stadt, Landkreis und Polizei nahmen teil. Der Verkehrsplaner Jens Leven stellte sein entwickeltes 3-Säulen-Programm (aus­führliche Schulwegplanung, Einrich­tung von Hol- und Bringzonen sowie Ver­kehrsvermeiderprojekt für Klassen) vor. Damit lasse sich die Zahl der Elterntaxis halbieren wie die Praxis zeigt. Im Schul­jahr 2018/19 wurden in vier Gemeinden erste Ergebnisse realisiert. Lösungen sind also möglich, auch in der komplizierten Lage wie z.B. in Butzbach (450 Schü­ler, enge Stichstraße mit Wendehammer, dicht besiedeltes Wohngebiet mit Ein- und Mehrfamilienhäusern). In weiteren fünf Gemeinden wird daran gearbeitet. In al­len Gemeinden war die Verkehrswacht stark eingebunden. Ihr Bekanntheitsgrad stieg und Imagegewinn war beachtlich. Die Presse berichtete sehr zahlreich.

Den „mobil und sicher-Preis" in Bronze – eine Urkunde und 550.- Euro bekam die Kreisverkehrswacht Elbe-Elster in Brandenburg für das Projekt „1. Busschule für Ältere, Behinderte sowie Rollatorfahrer“.

Die Kreisverkehrswacht Kronach in Bayern erhielt den „mobil und sicher"-Preis in Gold: Eine Urkunde und 1550.- Euro für das Projekt „Abgelenkt durch Smartphones“ – Aktionstage an einer Grundschule. 

Mit dem „mobil und sicher“-Sonderpreis Jugendarbeit – einer Urkunde und 500.- Euro – wurde die Verkehrswacht Jugend Obernburg in Unterfranken insbesondere für ihre Schulbuslotsen und Kindergartenaktion prämiert.

Der Stifter der Preise ist die Verlag Max Schmidt-Römhild GmbH & Co. KG in Lübeck, wo das Verkehrswachtmagazin „mobil und sicher" seit 1994 verlegt wird.

gewinner

Die glücklichen Gewinner v.l.n.r.: Prof. Kurt Bodewig, DVW-Präsident, Heinz Euler und Christa Reichert, Vorstandsmitglieder Verkehrswacht Wetteraukreis, Dr. Michael Platzköster, Geschäftsführer Verlag Max Schmidt-Römhild
Foto: Bourauel

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