News Übersicht – Landesverkehrswacht Hessen e.V.

Auftakt Lichttest 2019

Auftakt der Licht-Test-Wochen 2019
beim Autohaus „Huttel & Groß“ in Wetzlarlichttest2019

Seit 62 Jahren wird in Deutschland jeweils im Oktober die Verkehrssicherheits-Aktion "Licht-Test" von der Deutschen Verkehrswacht gemeinsam mit dem Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe öffentlichkeitswirksam durchgeführt. Stets mit dem Ziel, Autofahrer wie Kraftfahrzeuge auf die besonderen Herausforderungen der dunklen und kalten Jahreszeit vorzubereiten. Noch immer ergeben die Statistiken, gerade auch jene der kostenlosen und stets wiederkehrenden Licht-Test-Aktionen, die nach den Vorgaben der Straßenverkehrszulassungsordnung die Einstellung der Beleuchtungsanlage überprüfen, dass fast ein Drittel aller überprüften Fahrzeuge mit mangelhafter Beleuchtung unterwegs ist. Zwangsläufig erhöht sich die Unfallgefahr.

       "Mit dem Lichttest schaffen wir seit vielen Jahren ein unkompliziertes Angebot, damit Autofahrer sicherer durch die dunkle Jahreszeit kommen" fasste Klaus Ruppelt, Vorsitzender der Verkehrswacht Wetzlar und Präsident der Landesverkehrswacht Hessen, Sinn und Zweck der Licht-Test-Aktion zusammen. Ruppelt zählte zu den Teilnehmern der Auftaktveranstaltung zu den Licht-Test-Wochen vom 1. bis zum 31. Oktober, für die für den Bereich des Lahn-Dill-Kreises das Peugeot-Autohaus "Hain am Ring" in Aßlar auserkoren worden war. Vizelandrat Heinz Schreiber vertrat den Landkreis, Kreishandwerksmeister Ralf Jeschke und KH-Geschäftsführer Sebastian Hoffmanns sowie der stellvertretende Obermeister der Kfz-Innung Lahn-Dill, Frank Linke, das Handwerk. Weiter waren Aßlars Bürgermeister Roland Esch, PHK Andreas Düding als Vertreter des PP MIttelhessen, ein Vertreter der Verkehrswacht Dillenburg anwesend und natürlich Autohaus-Geschäftsführer Thilo Hain als Gastgeber.

       "Schafft Sicherheit und schützt Leben" lautete treffend das Motto der diesjährigen Beleuchtungsaktion, das Heinz Schreiber um die Erkenntnis "Gesehen werden und selbst gut sehen" ergänzte. Kreishandwerksmeister Jeschke dankte den Innungsbetrieben des heimischen Kfz-Handwerks für ihre Teilnahme an der Aktion, die unter der Schirmherrschaft des Bundeministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur gemeinsam vom Deutschen Kraftfahrzeuggewerbe und der Verkehrswacht Deutschland organisiert sowie von ADAC, Auto Bild, Fuchs Schmierstoffe, Osram und dem Zentralverband Augenoptiker unterstützt wird; begleitet wird die Aktion in diesem Jahr von Peugeot als dem offiziellen Auto-Partner des Licht-Tests 2018.

       Die Teilnehmer an der Licht-Test-Auftaktveranstaltung in Aßlar appellieren an die Autobesitzer und -fahrer, dieses Angebot anzunehmen, das die Sicht- und Funktionsprüfung einer vorschriftsmäßigen Einstellung der Scheinwerfer bei allen Lichtsystemen des Autos umfasst. Parallel dazu bieten Fachbetriebe des Augenoptikerhandwerks kostenlose Sehtests an. Gutes Sehen ist im Straßenverkehr nicht selten lebenswichtig. Bruchteile von Sekunden können darüber entscheiden, ob eine Situation richtig eingeschätzt wird und eine angemessene Reaktion möglich ist. Bei bestandenem Licht-Test weist eine Plakette, die für die Anbringung an der Windschutzscheibe gedacht ist, auf die erfolgreich abgeschlossene Überprüfung hin und ist für die Polizei Ausweis einer funktionierenden Beleuchtungsanlage.

Teilnehmer der Licht-Test-Aktion     

 

lichttest 2019

v. li.: O. Zimmermann, K. Ruppelt, G. Färber, R. Jeschke, P. Stöcklein, H.-L. Greeb,
Katja Groß, H. Fischer, M. Wagner, R. Esch, R. Jackwerth und am Testgerät Andreas Groß.
Foto: Ewert

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Allendorf bekommt Anzeigendisplay

Die Gemeinde Allendorf hat jetzt ein Anzeigendisplay der Aktion „Ein Smiley für die Verkehrssicherheit“ von Ferdinand Hagenbach von der Frankenberger Ortsverkehrswacht überreicht bekommen.

allendorf
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„Das Gerät misst die Geschwindigkeit eines sich nähernden Fahrzeugs. Ist das Fahrzeug zu schnell, bekommt der Verkehrsteilnehmer einen grimmigen roter Smiley gezeigt, hält er aber die zulässige Geschwindigkeit ein, leuchtet ein lachender Smiley auf“, informierte Hagenbach, als er die Anzeigentafel an Allendorfs Bürgermeister Claus Junghenn und Ordnungsamtsleiterin Sandra Kappenstein übergab.

Das hessische Verkehrsministerium, der ADAC Hessen-Thüringen und die Landesverkehrswacht Hessen haben 2017 die Aktion „Ein Smiley für die Verkehrssicherheit“ gestartet. 2019 sind wieder 48 Anzeigedisplays an hessische Kommunen verteilt worden. Die Kosten von insgesamt 75 000 Euro tragen das Ministerium und der ADAC. Die Landesverkehrswacht Hessen sorgt für die Verteilung der Geräte und unterstützt die Kommunen insbesondere bei der Auswahl des Standorts.

„Wir haben uns bereits vor zwei Jahren um ein Dialog-Display beworben und wurden in diesem Jahr dann berücksichtigt“, erklärt Kappenstein. „Unfallforscher haben ermittelt, dass Dialog-Displays die Zahl der Geschwindigkeitsüberschreitungen beispielsweise vor Schulen und Kindergärten dauerhaft um rund 50 Prozent senken können“, heißt es in einem Begleitschreiben des hessischen Verkehrsministers Tarek Al-Wazir.

Wo das Gerät in Allendorf eingesetzt werden soll, erklärt die Leiterin des Ordnungsamtes so: „Wir werden das Display wechselnd an markanten Stellen mit Geschwindigkeitsbegrenzungen aufstellen“.

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Rabenau – Einmal lächeln, bitte !

Ein Dialog-Display soll vor Kindergärten und Schulen in Rabenau für Verkehrssicherheit sorgen, ein freundliches Lächeln gibt es für rücksichtsvolles Fahren.

Die Ferien sind vorbei und für viele Kinder hat die Schule wieder begonnen. Gerade auf die ABC-Schützen sollten Autofahrer Rücksicht nehmen, wird allerorten gemahnt. Doch grundsätzlich sollte man in der Nähe von Schulen und Kindergärten den Fuß vom Gas nehmen.

Wer das berücksichtigt, wird seit Kurzem beim Londorfer Kindergarten Rabennest mit einem freundlichen Lächeln belohnt. Nicht nur das - es kommt auch der Hinweis, mit welcher Geschwindigkeit man unterwegs ist. Ein sogenanntes Dialog-Smiley belohnt hier rücksichtsvolle Autofahrer mit einem Lächeln. Wer zu schnell fährt, dem zeigt das Display eine „Flunsch“, soll heißen, es zieht die Mundwinkel weit nach unten. Rabenaus Bürgermeister Florian Langecker, die stellvertretende Kindergartenleiterin Sabine Lippert, Monika Holzapfel (Leiterin der Rabenschule), Andreas Zenkert (Leiter des Ordnungsamts der Gemeinde Rabenau) und Klaus Ruppelt, Präsident der Landesverkehrswacht Hessen stellten das Dialog-Smiley vor.

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Florian Langecker, Sabine Lippert, Monika Holzapfel, Klaus Ruppelt und Andreas Zenkert (v.r.),
haben Grund zur Freude, lächelt doch das Smiley gerade. | Foto: Wisker

 Zwar habe die Gemeinde Rabenau ein Messgerät, das die Geschwindigkeit anzeigt, aber keinen Blitzer, erklärte Florian Langecker. Er sei froh, dass man nun diese Hinweistafel habe. Sie wird im Wechsel an den Kindergärten und Grundschulen in Rabenau eingesetzt und hoffentlich viele Autofahrer mit einem freundlichen Lächeln statt eines grimmigen Gesichtsausdrucks belohnen.

Monika Holzapfel und Sabine Lippert wiesen darauf hin, dass die Kinder allein aufgrund ihrer Körpergröße häufig von parkenden Autos verdeckt und nicht zu sehen seien. So kam es auch an der Londorfer Grundschule schon zu brenzligen Situationen, wie Monika Holzapfel zu berichten wusste. Sicherlich kein Einzelfall. Klaus Ruppelt erläuterte das Prinzip: 2017 hätten das hessische Verkehrsministerium, der ADAC Hessen-Thüringen und die Landesverkehrswacht die Aktion "ein Smiley für die Verkehrssicherheit" gestartet. Jedes Jahr erhalten 48 hessische Kommunen im Rahmen einer Verlosung ein solches Display. Die Kosten von insgesamt 75 000 Euro werden vom Ministerium und dem ADAC Hessen-Thüringen getragen, aber auch anteilmäßig von der Verkehrswacht übernommen; sie unterstützt die Aktion darüber hinaus insbesondere bei der Organisation, übernimmt die Verantwortung für die Bereitstellung und den Einsatz der Dialog-Displays. Überwiegend vor Kindergärten und Schulen, aber auch vor Seniorenheimen und ähnlichen Einrichtungen finden die Displays ihren Platz.

Dialog-Displays können erheblich zur Sicherheit beitragen. „Selbst wenn wir durch die Dialog-Displays nur einen einzigen Unfall verhindern, hat sich der Einsatz schon gelohnt", so Ruppelt.

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