News Übersicht – Landesverkehrswacht Hessen e.V.

Allendorf bekommt Anzeigendisplay

Die Gemeinde Allendorf hat jetzt ein Anzeigendisplay der Aktion „Ein Smiley für die Verkehrssicherheit“ von Ferdinand Hagenbach von der Frankenberger Ortsverkehrswacht überreicht bekommen.

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„Das Gerät misst die Geschwindigkeit eines sich nähernden Fahrzeugs. Ist das Fahrzeug zu schnell, bekommt der Verkehrsteilnehmer einen grimmigen roter Smiley gezeigt, hält er aber die zulässige Geschwindigkeit ein, leuchtet ein lachender Smiley auf“, informierte Hagenbach, als er die Anzeigentafel an Allendorfs Bürgermeister Claus Junghenn und Ordnungsamtsleiterin Sandra Kappenstein übergab.

Das hessische Verkehrsministerium, der ADAC Hessen-Thüringen und die Landesverkehrswacht Hessen haben 2017 die Aktion „Ein Smiley für die Verkehrssicherheit“ gestartet. 2019 sind wieder 48 Anzeigedisplays an hessische Kommunen verteilt worden. Die Kosten von insgesamt 75 000 Euro tragen das Ministerium und der ADAC. Die Landesverkehrswacht Hessen sorgt für die Verteilung der Geräte und unterstützt die Kommunen insbesondere bei der Auswahl des Standorts.

„Wir haben uns bereits vor zwei Jahren um ein Dialog-Display beworben und wurden in diesem Jahr dann berücksichtigt“, erklärt Kappenstein. „Unfallforscher haben ermittelt, dass Dialog-Displays die Zahl der Geschwindigkeitsüberschreitungen beispielsweise vor Schulen und Kindergärten dauerhaft um rund 50 Prozent senken können“, heißt es in einem Begleitschreiben des hessischen Verkehrsministers Tarek Al-Wazir.

Wo das Gerät in Allendorf eingesetzt werden soll, erklärt die Leiterin des Ordnungsamtes so: „Wir werden das Display wechselnd an markanten Stellen mit Geschwindigkeitsbegrenzungen aufstellen“.

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Rabenau – Einmal lächeln, bitte !

Ein Dialog-Display soll vor Kindergärten und Schulen in Rabenau für Verkehrssicherheit sorgen, ein freundliches Lächeln gibt es für rücksichtsvolles Fahren.

Die Ferien sind vorbei und für viele Kinder hat die Schule wieder begonnen. Gerade auf die ABC-Schützen sollten Autofahrer Rücksicht nehmen, wird allerorten gemahnt. Doch grundsätzlich sollte man in der Nähe von Schulen und Kindergärten den Fuß vom Gas nehmen.

Wer das berücksichtigt, wird seit Kurzem beim Londorfer Kindergarten Rabennest mit einem freundlichen Lächeln belohnt. Nicht nur das - es kommt auch der Hinweis, mit welcher Geschwindigkeit man unterwegs ist. Ein sogenanntes Dialog-Smiley belohnt hier rücksichtsvolle Autofahrer mit einem Lächeln. Wer zu schnell fährt, dem zeigt das Display eine „Flunsch“, soll heißen, es zieht die Mundwinkel weit nach unten. Rabenaus Bürgermeister Florian Langecker, die stellvertretende Kindergartenleiterin Sabine Lippert, Monika Holzapfel (Leiterin der Rabenschule), Andreas Zenkert (Leiter des Ordnungsamts der Gemeinde Rabenau) und Klaus Ruppelt, Präsident der Landesverkehrswacht Hessen stellten das Dialog-Smiley vor.

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Florian Langecker, Sabine Lippert, Monika Holzapfel, Klaus Ruppelt und Andreas Zenkert (v.r.),
haben Grund zur Freude, lächelt doch das Smiley gerade. | Foto: Wisker

 Zwar habe die Gemeinde Rabenau ein Messgerät, das die Geschwindigkeit anzeigt, aber keinen Blitzer, erklärte Florian Langecker. Er sei froh, dass man nun diese Hinweistafel habe. Sie wird im Wechsel an den Kindergärten und Grundschulen in Rabenau eingesetzt und hoffentlich viele Autofahrer mit einem freundlichen Lächeln statt eines grimmigen Gesichtsausdrucks belohnen.

Monika Holzapfel und Sabine Lippert wiesen darauf hin, dass die Kinder allein aufgrund ihrer Körpergröße häufig von parkenden Autos verdeckt und nicht zu sehen seien. So kam es auch an der Londorfer Grundschule schon zu brenzligen Situationen, wie Monika Holzapfel zu berichten wusste. Sicherlich kein Einzelfall. Klaus Ruppelt erläuterte das Prinzip: 2017 hätten das hessische Verkehrsministerium, der ADAC Hessen-Thüringen und die Landesverkehrswacht die Aktion "ein Smiley für die Verkehrssicherheit" gestartet. Jedes Jahr erhalten 48 hessische Kommunen im Rahmen einer Verlosung ein solches Display. Die Kosten von insgesamt 75 000 Euro werden vom Ministerium und dem ADAC Hessen-Thüringen getragen, aber auch anteilmäßig von der Verkehrswacht übernommen; sie unterstützt die Aktion darüber hinaus insbesondere bei der Organisation, übernimmt die Verantwortung für die Bereitstellung und den Einsatz der Dialog-Displays. Überwiegend vor Kindergärten und Schulen, aber auch vor Seniorenheimen und ähnlichen Einrichtungen finden die Displays ihren Platz.

Dialog-Displays können erheblich zur Sicherheit beitragen. „Selbst wenn wir durch die Dialog-Displays nur einen einzigen Unfall verhindern, hat sich der Einsatz schon gelohnt", so Ruppelt.

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Ein Smiley für Autofahrer in Braunfels

Pünktlich zum Schulanfang wird vorbildlichen Autofahrern vor der Schloss-Schule in Braunfels ein Lächeln geschenkt. „Die Belohnung auf dieser Leuchtanzeige bewirkt innerhalb des Straßenverkehrs mehr als eine Bestrafung“, resümiert Klaus Ruppelt, Vorsitzender der Verkehrswacht Wetzlar und Präsident der Landesverkehrswacht Hessen.

Als eine von 48 hessischen Kommunen erhielt die Stadt Braunfels ein sogenanntes Dialogdisplay, das die Geschwindigkeit eines sich nähernden Autos misst und gleichzeitig anzeigt. Fährt das sich nähernde Fahrzeug zu schnell, blinkt ein roter, grimmiger Smiley. Hält der Fahrer die zulässige Geschwindigkeit ein, leuchtet ein lachender Smiley auf. Unfallforscher haben ermittelt, dass dieses Dialog-Display die Zahl der Geschwindigkeitsüberschreitungen beispielsweise vor Schulen und Kindergärten dauerhaft um rund 50 Prozent senken kann. Daher haben das hessische Verkehrsministerium, der ADAC Hessen-Thüringen und die Landesverkehrswacht 2017 die Aktion „Ein Smiley für die Verkehrssicherheit“ gestartet. Die Kosten von insgesamt 75.000 Euro tragen das Ministerium und der ADAC Hessen-Thüringen, wobei die Landesverkehrswacht anteilmäßig Unterstützung leistet; sie organisiert die Aktion, übernimmt die Verantwortung für die Bereitstellung und den Einsatz der Dialog-Displays.

Bei der Auswahl des genauen Standorts werden die Mitarbeiter des Ordnungsamts in Braunfels von der Verkehrswacht unterstützt. Ruppelt sieht die Dialogdisplays als einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. „Selbst, wenn wir durch die Dialog-Displays nur einen einzigen Unfall verhindern, hat sich der Einsatz schon gelohnt. Die Verkehrswacht unterstützt die Kommunen mit vielseitigen Aktivitäten.

Im Beisein vom Braunfelser Bürgermeister Christian Breithecker wird die neue Leuchtanzeige gleich am ersten Schultag in der Gartenstraße getestet. „Ich bin erstaunt, wie  weit entfernt die Geschwindigkeit bereits angezeigt wird“, lobt er das Dialog-Display. „Aus der täglichen Praxis meiner Mitarbeiter wissen wir schon genau um die kritischen Stellen in unserem Straßenverkehr

Darum ist es eine gute Sache, genau an diesen Punkten einen Hinweis an die Autofahrer zu installieren: Achtung, hier sind vor allem Kinder oder ältere Menschen in Gefahr!“

Doch heute gibt es keinen Grund für einen traurigen Smiley. Alle Autofahrer, die daran vorbeikommen, fahren vorsichtig. Als Dankeschön erhalten sie nicht nur ein Lächeln, sondern der Breithecker winkt ihnen dankbar zu.smiley

Alle Autofahrer fahren am ersten Schultag zur Freude von Ordnungspolizist Johannes Falke, Bürgermeister Christian Breithecker, Klaus Ruppelt und den Leiter der Bürger- und Ordnungsverwaltung Helge Kalte vorbildlich.
Foto: Stadt Braunfels

 

 

 

 

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