News Übersicht – Landesverkehrswacht Hessen e.V.

Jubiläumsveranstaltung in Marburg

Teilnahme der Landesverkehrswacht Hessen an der Jubiläumsveranstaltung der Kaufmännischen Schulen in Marburg

Aus Anlass des 125-jährigen Bestehens waren der Präsident K. Ruppelt und der Vorsitzende der KVW Marburg-Biedenkopf Klaus Schnitzky am 17.September gemeinsam mit Vertretern der bikepool als Gäste eingeladen worden und präsentierten auf dem Schulhofgelände vor einer großen Zahl von Schülern und Lehrkräften ihre „Botschaften“.

Da die Schule neben verschiedenen schulbezogenen Neuerungen zwischenzeitlich zur Bikeschool geworden waren, konnte deren Vertreter Urnau nach den Grußworten der Offiziellen die Präsentation wahrnehmen, zumal sie im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit der AOK Hessen 20 Mountainbikes zur Verfügung gestellt hatte. Anschließend begrüßte der Präsident der LVW die Anwesenden, indem er darauf hinwies, dass die Landesverkehrswacht Hessen Partner des „bikepool Hessen“ ist und seit 2017 mit Unterstützung des Hessische Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung 77 hessische Schulen mit Fahrradwerkstätten bestehend aus Werkzeug, Ersatzteilen, Helmen und Warnwesten ausgestattet hat.

Die Landesverkehrswacht, der „bikepool Hessen“ und der Partner AOK Hessen sind bestrebt, Schülerinnen und Schüler über den Spaß am Biken zu sicheren Radfahrerinnen und Radfahrern zu machen und sie zu befähigen, das eigene Rad in Schuss halten zu können.

Die Kooperation zwischen bikepool und Landesverkehrswacht ist 2017 durch eine Vereinbarung zur Durchführung der Maßnahme „Das Fahrrad in der Schule“ gegründet worden. Die Schulen, die bisher jeweils mit einem Betrag i. H. v. 500,00 bzw. 600,00 Euro unterstützt worden sind, konnten mit diesem Betrag die Einrichtung einer Fahrradwerkstatt realisieren. In diesem Zeitraum hat die Landesverkehrswacht dieses Projekt mit einem Gesamtbetrag von 45.400,00 EUR gefördert.

Die Ausstattung mit  Rädern finanziert die AOK, die Fahrradwerkstatt erhält von der Landesverkehrswacht gemeinsam mit dem Verkehrsministerium eine Grundausstattung.

Durch die Partnerschaft soll es gelingen, eine ganze Generation junger Menschen an eine selbständige, nachhaltige, zukunftsorientierte Mobilität heranzuführen und  Fahrten zur Schule wie auch in der Freizeit sollen sicher und unfallfrei ablaufen. Durch die Materialien der Fahrradwerkstatt ist es möglich, die Fahrräder verkehrstechnisch instand zu halten und damit für die Sicherheit der Rad fahrenden Schüler zu gewährleisten, wobei die Schüler auch lernen sollen, selbst an den Fahrrädern Reparaturen durchzuführen.

marburg

4. v. li. K. Schnitzky, 3.v. re K. Ruppelt
Foto: Freya Altmüller

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Move-it-Boxen für Hans-Thoma-Schule

Verkehrswacht Obertaunus übergibt an die Hans-Thoma-Schule in Oberursel vier 'move-it-Boxen'

Der Vorsitzende der Verkehrswacht Obertaunus, Thomas Conrad freut sich, der Anfrage von Tanja Libbach, Grundstufenleiterin an der Hans-Thoma-Schule, nachzukommen, um der Schule vier neue move-it Boxen im Gesamtwert von 1.300 € zu übergeben.

Gemeinsam mit Landrat Ulrich Krebs und Schulleiter Frank Rudolph sind die vier Boxen der Schule am 09.September ausgehändigt worden. „Die Move-it Boxen bieten hervorragendes Arbeitsmaterial, um Kinder bereits im frühen Alter auf die Gefahren im Straßenverkehr vorzubereiten. Gerade die Sicherheit von Kindern zählt zu den entscheidenden gesellschaftlichen Aufgaben“, sagt Ulrich Krebs, der sich besonders freut zusammen mit Conrad den SchülerInnen eine Freue zu bereiten.

Die Deutsche Verkehrswacht hat mit dem MOVE IT-Programm ein Übungsprogramm samt Materialien herausgegeben. Es setzt auf Bewegungsspiele, weil diese viele Vorteile haben. Sie fördern nicht nur die Bewegungssicherheit, sondern wirken sich auch positiv auf sozialen Zusammenhalt und emotionale Entwicklung aus. Die unfallverhütende Wirksamkeit der ausgewählten Spiele wurde in mehreren Untersuchungen an Kindergärten und Grundschulen nachgewiesen.

Wissenschaftliche Studien belegen, dass sich die Bewegungssicherheit von Kindern kontinuierlich verschlechtert hat. Ein Grund hierfür ist, dass Kinder sich zu wenig bewegen, was bedenkliche Konsequenzen hat – zu allererst für die Gesundheit, doch nicht zuletzt auch für die Verkehrssicherheit. 

 Vorsitzender Th. Conrad bekräftigt die Wirksamkeit und den pädagogischen Einsatz der move-it-Boxen für eine optimale Förderung basierend auf regelmäßigen und angeleiteten Bewegungsangeboten, die als kurze und spielerische Phasen in den Tagesablauf eingebettet werden.

Die gelbe MOVE IT-Box der Verkehrswacht mit ausgewählten Spiel- und Übungsmaterialien hat inzwischen in vielen Grundschulklassen und Kindergärten ihren festen Platz im Alltag. Ein Handbuch und ein Videofilm geben Tipps für die Praxis und Anleitungen für Spiele.

move it boxen

v.r.n.l.:
Rektor Frank Rudolph, Landrat Ulrich Krebs,
Thomas Conrad Vorsitzender Verkehrswacht Obertaunus mit Lehrkräften
und Schüler und Schülerinnen der Hans-Thoma-Schule Oberursel

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Schulanfang

Unterstützung der Verkehrswacht durch die Polizei

Spannbandaktion der Verkehrswacht Wetzlar

Weil Schulanfänger auch Verkehrsanfänger sind, weil sie aufgrund ihres Alters und Entwicklungsstandes im Straßenverkehr zu den schwachen Verkehrsteilnehmern gehören, widmen ihnen nicht nur ihre Eltern sondern auch die Verkehrswachten besondere Aufmerksamkeit.

Grundschulkinder sind schnell von äußeren Reizen abgelenkt, können Geschwindigkeiten nicht einschätzen und erkennen gefährliche Situationen erst dann, wenn sie eingetreten sind.

Hinzu kommen Freude und Aufregung in den ersten Schultagen, die die Aufmerksamkeit vom Straßenverkehr ablenken.

Klaus Ruppelt,  Vorsitzender der Verkehrswacht Wetzlar, bittet deshalb die motorisierten Verkehrsteilnehmer: „Fahren Sie in Wohngebieten und auf Straßen im Einzugsbereich von Schulen langsam und vorausschauend, denn auch Tempo 30 ist dort oftmals zu schnell – seien Sie jederzeit bremsbereit.“

Die Verkehrswacht Wetzlar hat in ihrem Betreuungsbereich über 50 leuchtend-gelbe Spannbänder mit dem Motto: Tempo runter bitte! Schulanfang in unmittelbarer Nähe von Schulen angebracht, will so auf den Schulbeginn aufmerksam machen.

Der Leiter der Polizeistation Polizeirat Holger Geller, der die Aktion der Verkehrswacht begrüßt, erklärt: „Für uns von der Polizei wird der Fokus in den nächsten Wochen, wie jedes Jahr, verstärkt auf den Beginn der Schulzeit gerichtet.

Die zunehmende Zahl an Verkehrsunfällen in Hessen, bei denen keine erkennbare Ursache vorliegt, lässt darauf schließen, dass auch das Thema Ablenkung und Unaufmerksamkeit eine immer größere Rolle bei der Verursachung spielen.

Auch stellen wir vermehrt fest, dass Respektlosigkeit und fehlende Rücksichtnahme immer mehr das Bild im Straßenverkehr prägen. Weiterhin gehört die nichtangepasste Geschwindigkeit zu den häufigsten Unfallursachen. Hier trifft die Fahrzeugführer eine besondere Verpflichtung diese an Kindergärten, Schulen und dort insbesondere an den Bushaltestellen, Fußgängerüberwegen und -ampel sowie den Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten einzuhalten. Gerade die schwächsten Verkehrsteilnehmer, wie die Schulanfänger, können sich auf die Regelverstöße der Kraftfahrer weder einstellen noch dagegen wehren.
Daher gilt ihnen unsere besondere Aufmerksamkeit in der nächsten Zeit.

Es finden im Aktionszeitraum polizeilichen Maßnahmen gemeinsam mit dem Regionalen Verkehrsdienst, wie auch in eigenständen Aktionen der Polizeistation Wetzlar, statt.
Durch Geschwindigkeitsüberwachungen, Kontrollen und Aufklärungsarbeit soll erreicht werden, dass so wenig wie möglich Kinder auf ihrem Weg zur Schule und nach Hause verunfallen.

Hier leistet die Verkehrswacht Wetzlar einen wichtigen Beitrag dazu.
Wir sind dankbar, einen so verlässlichen und engagierten Partner an unserer Seite zu haben.“

Schulanfang
Foto v. li.: PHK S. Lippert, K. Ruppelt, PR H. Geller und PHK O. Zimmermann
Foto: Polizeistation Wetzlar

 

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